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Angaben zum Urteil

Präventionsverfahren nach § 84 Abs. 1 SGB IX keine Rechtmäßigkeitsvoraussetzung für Zustimmungsentscheidung des Integrationsamtes zur Kündigung aus personenbedingten Gründen

Gericht:

OVG Nordrhein-Westfalen 12. Senat


Aktenzeichen:

12 A 122/09


Urteil vom:

05.03.2009


Grundlage:

SGB IX § 84 Abs. 1 / SGB IX § 85



Orientierungssätze:

1. Die Durchführung eines Präventionsverfahrens nach § 84 Abs. 1 SGB IX ist keine Rechtmäßigkeitsvoraussetzung für die Zustimmungsentscheidung des Integrationsamtes nach §§ 85 ff. SGB IX.

2. Allerdings kann das Integrationsamt, sofern bei gehöriger Durchführung des Präventionsverfahrens die Möglichkeit bestanden hätte, die Kündigung zu vermeiden, diesen Umstand im Rahmen seiner Ermessensentscheidung über die Erteilung der Zustimmung ggf. zu Lasten des Arbeitgebers berücksichtigen.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

VG Arnsberg Urteil vom 24.11.2008 - 11 K 2386/07



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R3348


Weitere Informationen

Themen:
  • krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Prävention /
  • Präventionsverfahren /
  • Zustimmungsverfahren / Integrationsamt

Schlagworte:
  • Arbeitsplatzeignung /
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • behinderungsbedingte Kündigung /
  • Ermessensentscheidung /
  • Gesundheitsprognose /
  • Integrationsamt /
  • Krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Kündigungsvermeidung /
  • Kündigungszustimmung /
  • ordentliche Kündigung /
  • personenbedingte Kündigung /
  • Prävention /
  • Präventionsverfahren /
  • Prognose /
  • Rechtmäßigkeitsvoraussetzung /
  • Rückenerkrankung /
  • Schultergelenkerkrankung /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Weiterbeschäftigung /
  • Weiterbeschäftigungsmöglichkeit /
  • Zustimmung /
  • Zustimmungsverfahren /
  • Zwangshaltung


Informationsstand: 01.07.2010

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