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Angaben zum Urteil

Kündigung wegen Negativprognose nach erfolglos durchgeführter Rehabilitationsmaßnahme

Gericht:

LAG Hamburg 8. Kammer


Aktenzeichen:

8 Sa 597/09


Urteil vom:

19.11.2009



Leitsätze:

Hatte der seit längerer Zeit arbeitsunfähig erkrankte Arbeitnehmer bereits vor Ausspruch der Kündigung eine Rehabilitationsmaßnahme beantragt, nachfolgend bewilligt erhalten und durchgeführt, so rechtfertigt allein der Umstand, dass die Maßnahme nicht zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit des Arbeitnehmers geführt hat, nicht die Schlussfolgerung, die Maßnahme sei von vornherein ungeeignet und aussichtslos gewesen, weswegen für ein weiteres Abwarten kein Grund bestanden habe.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Siegen Urteil vom 24.03.2009 - 2 Ca 734/08
BAG - 2 AZN 102/10



Quelle:

Justizportal des Landes NRW


Referenznummer:

R/R3297


Weitere Informationen

Themen:
  • krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung

Schlagworte:
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Fürsorgepflicht /
  • Gesundheitsprognose /
  • Krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • leidensgerechter Arbeitsplatz /
  • medizinische Rehabilitationsmaßnahme /
  • Prävention /
  • Psychische Erkrankung /
  • Urteil /
  • Weiterbeschäftigung /
  • Weiterbeschäftigungsanspruch


Informationsstand: 14.05.2010

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